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04.05.2015

Fällung erforderlich

Bei der Entwicklung des Baugebietes „Auf der Höhe“ wurde durch die Wohnungsbau Grönegau GmbH Wert auf den Erhalt des alten ortsbildprägenden Baumbestandes gelegt, der den Wohnwert und die Aufenthaltsqualität steigert. Bereits in den letzten Wochen ließ es sich dennoch nicht vermeiden, mehrere Linden zu fällen, nachdem aufgrund einer Änderung hinsichtlich der Anforderungen an den Lärmschutz, die geplante Imissionschutzanlage deutlich erhöht werden musste, sodass ein Großteil der Verzweigung der Linden hätte entfernt werden müssen.

 

Zur dauerhaften Erhaltung des übrigen Baumbestand im Bereich der Pestelstraße wurde durch die Wohnungsbau Grönegau GmbH ein Grünpflegeauftrag (Kronenrückschnitt, Entfernung von Todholz und Efeu) an ein Fachunternehmen erteilt. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden an einer Roteiche sogenannte Pilzfruchtkörper (u.a. Eichenfeuerschwamm) im unteren Stammbereich entdeckt. Diese Feststellungen erforderten eine genauere Untersuchung bzgl. der Standsicherheit des Baumes. Entgegen unserer Erwartungen, dass der Baum noch mehrere Jahre erhalten werden kann, kommt das Gutachten zu dem Ergebnis einer akuten Gefährdung der Verkehrssicherheit, die uns aus haftungsrechtlichen Gründen zwingt, alsbald zu handeln und die Roteiche zu fällen, da keine Sanierung des Befalls möglich ist. Insbesondere aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Gehweg und zu der öffentlichen Pestelstraße sind wir verpflichtet, Risiken für Leib und Leben von Passanten abzuwenden. Wir bedauern sehr, dass keine andere Möglichkeit mehr besteht. Die untere Naturschutzbehörde (Landkreis Osnabrück) wurde unterrichtet und hat inzwischen eine Genehmigung zur Fällung mündlich in Aussicht gestellt.

Mit freundlicher Genehmigung des mit der Untersuchung betrauten Sachverständigenbüros / Forstbüro Achterberg veröffentlichen wir nachfolgend Auszüge des Ergebnisses der Untersuchungen laut Gutachten vom 20.04.2015:

 „Das Tomogramm zeigt in der Messebene die sehr weit vorangeschrittene, zentrale Stockfäuleentwicklung.“ (…)

Bei der Untersuchung wurden an dem Baum drei holzzersetzende Pilze festgestellt: der Brandkrustenpilz, Hallimasch und Eichenfeuerschwamm.

Zusammen mit dem Tomogrammergebnis kann daraus abgeleitet werden, dass die Roteiche dringend innerhalb von vier Wochen entfernt werden muss.“ (…)

„Die Roteiche ist nicht standsicher und damit nicht verkehrssicher. Die Mängel sind nicht sanierbar. Handlungsempfehlungen: Fällung innerhalb von vier Wochen“


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